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Beim Reiten reagieren viele Pferde auf Schmerzen und Verspannungen mit Widersetzlichkeiten. Oft kann ein Pferd aus körperlichen Gründen nicht die Leistung erbringen, die von ihm gefordert wird. Viele Reiter interpretieren die Abwehr oder das Unvermögen des Pferdes mit Faulheit oder Bockigkeit. Dabei versucht das Pferd nur zu verstehen zu geben, dass es nicht weiter kann. Unsere Pferde sind darauf angewiesen, dass sein Reiter oder Besitzer ihre Hilferufe auch richtig versteht.

Auch vom Boden aus zeigen Pferde häufig, dass etwas nicht in Ordnung ist:
Beim Putzen mit den Zähnen knirschen, Herausstrecken der Zunge, Zurückweichen beim Putzen oder Satteln, widerwillig Hufe gegeben, Probleme beim Schmied, Entlastung immer des gleichen Hinterbeines.

Zusätzliche Indikationen bei Pferden:

* Schwierigkeiten beim Geraderichten
* Steifheit auf einer Hand, Verweigerung von Stellung und Biegung auf einer oder
   beiden Seiten
* Mangelnde Schubentwicklung und Gewichtaufnahme auf die Hinterhand
* Wegrennen unter dem Reiter, Schweifschlagen, Buckeln oder Steigen, Nervosität,
   starkes Schwitzen, kein Speicheln oder Abkauen
* Andauernde Steifheit
* Verwerfen im Genick
* Wegdrücken des Rückens beim Reiten, Pferd schwingt nicht durch, ist hart zu sitzen.
* Plötzlicher Leistungsabfall
* Schweifschiefhaltung
* häufiges Straucheln und Stolpern
* Pferd läuft mit kurzen Tritten
* Schwierigkeiten bei der Versammlung
* Kreuzverschlag, Hahnentritt
* Rückenprobleme, auch Kissing Spines
* Hufrollen-Syndrom, Hufrehe und ähnliches je in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt.